MapEdit: Was macht man damit nochmal?

von Stefanie Ebner | Donnerstag, 1. Oktober 2020

Die im Hause MuM entwickelte Software MapEdit beschränkt sich schon lange nicht mehr nur auf das MapEdit Desktop zur Erfassung, Bearbeitung und Auskunft von Daten, sondern hat in den letzten Jahren Zuwachs bekommen. Grund genug, einmal einen Blick auf die verschiedenen Produkte zu werfen, um herauszufinden, was man damit eigentlich machen kann.

Fast 80% aller Daten haben einen Raumbezug … das ist zumindest ein Zitat, auf das man gerne in der GIS-Welt trifft. Ob dem tatsächlich so ist, sei einmal so dahingestellt.

Entscheidend ist nicht die Prozentzahl, ob 60% oder 83,648% einen Raumbezug besitzen, ist egal. Der ausschlaggebende Punkt ist, ob man diesen Raumbezug tatsächlich nutzt.
Genau an dieser Stelle liegt die Grundidee von MapEdit.

Mit dem MapEdit Desktop (damals noch Topobase) hat vor über 10 Jahren alles seinen Anfang genommen - in gewissem Sinne das "Herzstück" der MapEdit-Familie. Darin steckt also schon jede Menge Entwicklungsarbeit, unzählige Verbesserungen und Optimierungen. Es lassen sich Daten erfassen, verarbeiten, analysieren und präsentieren. Dem Ganzen gibt man dann noch ein Koordinatensystem mit und schwupps erfüllt das MapEdit Desktop die klassische Definition eines GeoInformationsSystems (aka GIS).

Aber MapEdit Desktop kann mehr als das. Das Besondere ist zum einen eine zentrale Datenbasis. Damit bringt man praktischerweise Ordnung in seine Daten.

Es lassen sich "klassische" Fachthemen wie Gas, Wasser, Strom und Kanal problemlos abbilden. Ebenso aber auch verschiedenste Kataster oder Fachanwendungen, wie z.B. zum Thema Sicherheit/Brandschutz, Flächenmanagement oder ALKIS Auskunft.

Mit dem MapEdit Professional haben wir noch eine Schippe draufgelegt. Die Schippe ist in diesem Fall eine integrierte CAD-Funktionalität. Daraus resultiert eine homogene Verbindung zwischen der GIS- und der CAD-Welt und stellt somit den Rundum-Sorglos-Vollerfassungs-Arbeitsplatz dar.

Wenn man eine Schippe drauflegen kann, kann man diese Schippe logischerweise auch einzeln haben. Anders gesagt, es gibt ein GIS (aka MapEdit Desktop), ein GIS + CAD (aka MapEdit Professional) und somit folgerichtig auch ein CAD. Das nennt sich MapEdit Design. Eine stand-alone CAD-Software für kleinere und größere Zeichnungen sowie Konstruktionen zwischendurch.

Zu Beginn war vom "MapEdit-Familienzuwachs" die Rede. Damit meinen wir vor allem unsere mobilen Lösungen. Und das hat einen ganz einfachen Grund: Können Sie sich ein Leben ohne Smartphone oder Tablet vorstellen?

Ganz genau, NEIN! … zumindest antizipiere ich einfach einmal, dass das die meistgerufene Antwort ist.

Das Smartphone ist heute ein essenzieller Bestandteil für die Organisation unseres Alltags. Es passt in jede Tasche und man hat es schnell zu Hand, um z.B. alles mal fix nebenbei zu googeln. Dann wäre es doch auch praktisch, die Daten vom Rechner im Büro auch auf dem mobilen Endgerät dabei zu haben. Speziell, wenn ein Teil der Arbeit sowieso "im Feld" bzw. nicht am Schreibtisch stattfindet. Warum alles umständlich ausdrucken und unzählige Zettel, Listen etc. dabeihaben, die dann ausfüllen und zurück am Schreibtisch wieder eintippen müssen, wenn man alles einfach direkt ins Smartphone oder Tablet eintippen kann - und fertig?

Die Lösung dazu nennt sich MapEdit Mobile. Über den Web-Browser oder native Apps einfach alles direkt vor Ort erledigt. Das spart nicht nur Zeit, sondern minimiert auch Fehler!

Aber nicht nur für interne Zwecke gilt es Informationen griffbereit zu haben. Städte und Gemeinden möchten ihren Anwohnern oder auch Besuchern Dinge wie beispielsweise Sehenswürdigkeiten, Bebauungspläne, E-Ladestationen oder Baustellen schnell und einfach zugänglich machen. Dafür gibt es das MapEdit Portal. Welche Inhalte dargestellt und abrufbar gemacht werden ist ganz individuell. Mit dem Fokus auf einem einfachen Handling ist es optimal geeignet, sich mal eben die nötigen Infos zu holen!

Was macht man also mit MapEdit nochmal so? Allgemein gesagt, Daten vom Büroarbeitsplatz aus übers Handy intern und extern, quasi für jeden und überall zugänglich machen! Im Fazit: so einiges eben, und viel mehr, als man in einem kurzen Abriss abhandeln kann.

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