Der Digitale Zwilling in Planung und Bau

Der Digitale Zwilling entsteht nicht erst im Betrieb – seine Grundlage wird bereits in der Planung geschaffen. Mit der BIM-Methodik entstehen strukturierte, vernetzte und konsistente Informationen, die während des gesamten Lebenszyklus eines Bauwerks genutzt werden können.

Je früher Daten digital, vollständig und qualitätsgesichert erfasst werden, desto größer ist ihr Nutzen in Ausschreibung, Bauausführung, Betrieb und späteren Umbauten.

So wird aus einem Planungsmodell schrittweise ein Digitaler Zwilling, der Informationen über den gesamten Lebenszyklus eines Bauwerks bereitstellt. 

Das MuM-Konzept – Der Digitale Zwilling entsteht nicht zufällig

Der Aufbau eines Digitalen Zwillings beginnt lange vor der Inbetriebnahme eines Bauwerks. Deshalb betrachten wir nicht nur Software oder einzelne BIM-Modelle, sondern den gesamten Informationsfluss von der Planung über die Bauausführung bis zum Betrieb.

Gemeinsam entwickeln wir einen individuellen Weg zu Ihrem Digitalen Zwilling:

  • Entwicklung einer Digitalisierungs- und BIM-Strategie.
  • Analyse bestehender Prozesse und Informationsflüsse.
  • Auswahl geeigneter Technologien und Plattformen.
  • Definition praxisnaher Anwendungsfälle.
  • Qualifizierung aller Projektbeteiligten.
  • Begleitung von Pilotprojekten bis zum Rollout.
So entsteht eine durchgängige Informationsbasis, die den gesamten Lebenszyklus unterstützt.
 
Wir beraten Sie gern!

Warum beginnt der Digitale Zwilling bereits in der Planung?

Die Qualität eines Digitalen Zwillings hängt direkt von der Qualität der Planungsdaten ab. Bereits während Planung und Bau entstehen die Informationen, die später für Betrieb, Instandhaltung, Umbauten oder Erweiterungen benötigt werden.

Wer Informationen nur für die Bauausführung erstellt, muss sie später häufig erneut erfassen. Werden Daten dagegen von Anfang an strukturiert aufgebaut, entstehen durchgängige Informationsprozesse ohne Medienbrüche.

Der Digitale Zwilling verbindet Planung, Bau und Betrieb auf einer gemeinsamen Informationsbasis und schafft damit die Voraussetzung für fundierte Entscheidungen während des gesamten Lebenszyklus.
 

Vom BIM-Modell zum Digitalen Zwilling

Ein BIM-Modell beschreibt in erster Linie das geplante Bauwerk.

Ein Digitaler Zwilling erweitert dieses Modell kontinuierlich um weitere Informationen, beispielsweise:
 
  • Baufortschritt
  • Änderungen während der Ausführung
  • Bestandsdaten
  • technische Dokumentation
  • Prüfungen
  • Wartungen
  • Sensorinformationen
  • Betriebsdaten

Dadurch entwickelt sich das Planungsmodell schrittweise zum digitalen Abbild des realen Bauwerks. Dieser Zusammenhang wird auf der aktuellen Seite nicht erklärt, obwohl er für viele Kunden die eigentliche Kernfrage ist.
 
 

Vorteile eines Digitalen Zwillings in Planung und Bau

Mit einer durchgängigen digitalen Informationsbasis profitieren alle Projektbeteiligten:

  • Höhere Datenqualität: Informationen werden nur einmal erzeugt und anschließend im gesamten Projekt weiterverwendet.
  • Weniger Planungsfehler: Kollisionen, Unstimmigkeiten und fehlende Informationen werden frühzeitig erkannt.
  • Mehr Planungssicherheit: Simulationen, Visualisierungen und Mengenermittlungen schaffen eine belastbare Entscheidungsgrundlage.
  • Höhere Kosten- und Terminsicherheit: Durch eine bessere Planungsqualität sinkt das Risiko von Nachträgen und Verzögerungen.
  • Effizientere Zusammenarbeit: Alle Beteiligten greifen auf dieselben aktuellen Informationen zu.
  • Nahtlose Übergabe an den Betrieb: Die im Projekt aufgebauten Informationen bilden die Grundlage des späteren Digitalen Zwillings im Betrieb.

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