Produktentwicklung in 3D

Ohne Umwege zum Ergebnis

Von der Skizze bis zur Fertigung alle Produktdaten ohne Unterbrechung weiter zu geben und zu bearbeiten. Der durchgängige Entwicklungsprozess eliminiert Fehlerquellen, verhindert Informationsverluste und verkürzt die Entstehungsdauer von Produkten. Durch die "Konzentration auf das Wesentliche" lassen sich neue Ideen bewerten und verwirklichen. Und Ideen sind schließlich nur etwas wert, wenn aus ihnen innovative Produkte hervorgehen. Mit der richtigen Technologie sind Sie dabei. 

Potenziale sind immer vorhanden

In vielen Unternehmen schlummern Potenziale, die die Wirtschaftlichkeit steigern können: Kosten senken, Zeit gewinnen, Produktivität erhöhen. Ziel ist es neue Produkte auf den Markt zu bringen, die die Kundenwünsche erfüllen, die schnell entwickelt werden, die sich im Konkurrenzkampf behaupten, die qualitativ hochwertig sind und die trotz alledem Gewinn erwirtschaften. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen Einzelprozesse und die gesamte Prozesskette wirksam funktionieren.

Die richtige Technologie

Die Möglichkeiten der 2D-CAD-Systeme sind meist nicht mehr ausreichend, um den wachsenden Ansprüchen bei neuen Produkten gerecht zu werden. Das Konstruieren in 3D bietet wesentliche Vorteile gegenüber dem Arbeiten in 2D. Ein virtuelles 3D-Modell stellt das zu entwickelnde Produkt vollständig dar. Alle Daten für weiterführende Phasen im Entstehungsprozess (z.B. Berechnungen, Visualisierungen, NC-Daten) werden aus dem 3D-Modell gewonnen. Änderungen am 3D-Modell lassen sich automatisiert auf nachfolgende Entwicklungsschritte übertragen. Und sozusagen auf Knopfdruck werden viele Arbeitsabläufe drastisch verkürzt, z.B. das Erstellen von 2D-Ansichten für die Fertigungszeichnung.

Mit 3D ist die vollständig 'Digitale Prozesskette' realisierbar.

Die digitale Prozesskette bedeutet Durchgängigkeit aller produktbezogenen Daten, so dass Informationslücken bei einer Weitergabe vermieden werden. Digitale Daten sind weltweit schnell und verlustfrei übertragbar.

Auswahl eines 3D-Konstruktionssystems für den Maschinenbau

3D zieht Veränderungen nach sich

Das Konstruieren mit 2D-CAD basiert auf der gleichen Vorgehensweise wie das Arbeiten auf dem Zeichenbrett. Erst der Umstieg von 2D auf 3D erfordert eine neue Konstruktions-Methodik und neue Entwicklungsabläufe. Eine 3D-Lösung bietet Nutzenpotenziale für das gesamte Unternehmen. Mit 3D sind enorme Produktivitätssteigerungen möglich.

Entscheidungen überlegt treffen

Die Auswahl eines geeigneten 3D-Systems sollte nicht unter Zeitdruck vorgenommen werden. Denn häufig werden dabei auch falsche Entscheidungen getroffen. Meistens ist nicht die Funktionalitäten der jeweiligen 3D-Systeme problematisch, sondern Fehler bei der Einführung des neuen Systems oder bei der Datenübernahme.Die Einführung eines neuen Systems ist immer mit einem kurzfristigen „Produktivitätsloch“ verbunden, da z.B. Zeit aufgewendet werden muss, um Mitarbeiter zu schulen und die Infrastruktur anzupassen. Deshalb ist es wichtig, abzuschätzen, wann der Break-Even-Point erreicht werden kann.

Erwartungen an ein 3D-System

Wichtigsten Eigenschaften der 3D-Software sind die leichte Erlernbarkeit, das klare Bedienkonzept und die intelligenten Reaktionen des CAD-Systems auf Fehlbedienungen. Diese Faktoren tragen zu einer „schnellen Einführung“ bei. Grundsätzlich sollte das 3D-System folgende Eigenschaften mitbringen, um gewinnbringend eingesetzt werden zu können:
 
  • Intuitive Bedienung
  • Einfache und flexible Funktionsabläufe
  • Kontextbezogene Funktions- und Elementauswahl
  • Hilfefunktionen
Neben der Flexibilität für alle Aufgabe in der Maschinenbaukonstruktion geeignet zu sind, muss mit dem neuen 3D-System auch der 2D-Datenbestand weiter gepflegt werden können. Bestandsdaten dürfen nach einem Umstieg zu 3D nicht plötzlich wertlos sein. Zum einen dienen diese Daten als Basis für Serviceleistungen bestehende Produkte. Zum anderen benötigt man die Freiheit angefangene 2D-Projekte auch noch in 2D abzuschließen. 2D-Zeichnungen bilden einen unschätzbaren Fundus für die Entwicklung von 3D-Modellen. Ein 3D-System muss 2D-Daten verlustfrei verarbeiten können.
 
Erhöhtes Datenaufkommen
Das Thema Datenmanagement gewinnt mit dem Einsatz einer 3D-Lösung an Brisanz. Denn die Datenmenge steigt beim Konstruieren in 3D wesentlich stärker als mit 2D. Im Zuge der Planungen für 3D ist es sinnvoll auch gleich ein geeignetes PDM-System auszuwählen. Ein PDM-System ist geeignet, wenn es die Abläufe in der Produktentstehung abbilden kann und mit dem 3D-System bestens zusammenarbeitet.
 
Richtig kalkulieren
Zur Abschätzung eines ROI (= Return on Invest) werden die Investitionskosten für das 3D-System dem Einsparungspotenzial gegenüber gestellt. Man muss sich hier im Klaren sein, das der Kostenblock nicht allein aus der Anschaffung der Software besteht, sondern eine Reihe weiterer Positionen einschließt, wie:
 
  • Hardwarebeschaffung
  • Einweisung und Weiterbildung
  • Wartung und Support
  • Dienstleistung und Anpassung
Zukunftssicheres Konzept
Die gewissenhafte und ernst gemeinte Einführung eines 3D-Systems setzt eine längerfristige Strategie voraus. Deshalb sind Anbieter zu wählen, die im Markt etabliert sind und deren Softwareprodukte eine hohe Verbreitung aufweisen. Nur dadurch ist Investitionssicherheit gewährleistet. Zu einer auf die Zukunft ausgerichteten Partnerschaft mit einem Lösungs-Anbieter passt auch das Abschließen von Subskriptions/Wartungs-Verträgen. Damit sichert man die Aktualität seiner Software und erhält viele Leistungen in einem Paket. Das Budget für Softwareerneuerung ist somit klar überschaubar.

Hilfe von kompetenter Stelle in Anspruch nehmen
Bei der Wahl des richtigen Anbieters ist nicht der Preis, sondern die Qualität ausschlaggebend. Machen Sie bei der Auswahl und Einführung eines 3D-Systems keinen Alleingang. Sie müssen das Rad nicht neu erfinden. Profitieren Sie von der Kompetenz und den wertvollen Erfahrungen, die Ihnen Mensch und Maschine bietet und bauen Sie auf einer zuverlässigen Partnerschaft Ihren langjährigen Erfolg mit 3D.

Das ideale 3D-System im Maschinenbau

Autodesk Inventor:
3D-CAD-Software für Produktentwicklung und Konstruktion

 

Autodesk Inventor: Produktentwicklung und Konstruktion

Die 'Digitale Prozesskette' - Produktdaten durchgängig nutzen

Digital Prototyping

 
Die Prozesse von der Idee bis zum fertigen Produkt bilden den Kern von „Digital Prototyping“. Die Produktinformationen stehen den Prozessbeteiligten in digitaler Form zur Verfügung. Digitale Daten sind weltweit schnell und verlustfrei übertragbar. Die digitale Prozesskette ermöglicht Durchgängigkeit aller produktbezogenen Daten, so dass Informationslücken bei einer Weitergabe vermieden werden. Ein neues Produkt wird komplett digital entwickelt, wobei Analysen am virtuellen Modell stattfinden. So verringert „Digital Prototyping“ die Anzahl physischer Prototypen auf ein Minimum. Das PDM-System sorgt für lückenlose Nachvollziehbarkeit, sichere Datenablage und Klassifizierung, PLM sorgt für die Organisation der Prozesse generell.
 
Die digitale Prozesskette

3D bietet Nutzen für alle Abteilungen

Das Konstruieren in 3D bietet wesentliche Vorteile gegenüber dem Arbeiten in 2D. Ein virtuelles 3D-Modell stellt das zu entwickelnde Produkt vollständig dar. Daraus resultieren unzählige Erleichterungen für die Konstruktion. Ansichten und Schnitte können auf Knopfdruck erzeugt werden.
 
  • Änderungen wirken sich auf nachfolgende Prozessschritte aus
  • Mehr Spielraum bei Kreativität und Flexibilität
  • Berechnungen und Simulationen am digitalen Modell möglich
  • Daten der 3D-Modelle können verlustfrei weitergegeben werden
 
Der Einsatz von 3D bietet aber auch viele weitere Nutzenpotenziale für das gesamte Unternehmen. Die Aufgaben aller am Verkaufsprozess beteiligten Abteilungen lassen sich mit Hilfe von virtuellen 3D-Gütern und durchgängigen Informationen schneller und umfassender erledigen.
 
  • Marketing und Vertrieb profitieren von fotorealistischen Darstellungen
  • Die Arbeitsvorbereitung nutzt die 3D-Daten für strukturiertes Planen
  • Für die Fertigung lassen sich NC-Daten direkt generieren
  • Die Montage wird durch animierte Anleitungen unterstützt
  • Die Qualitätssicherung kann sich alle gewünschten Daten extrahieren
  • Technische Dokumentationen sind viel frühzeitiger verfügbar
  • Einkauf und Lagerverwaltung greifen auf zuverlässige Stücklisten zu
  • Eine Kopplung zum Warenwirtschaftssystem ermöglicht exakte Kalkulationen