Additive Fertigung: mehr Flexibilität in Design und Konstruktion

Whitepaper Additive Ready
Additive Fertigung: mehr Flexiblität in Design und Konstruktion. Beratung, passende Software, Seminare - das alles finden Sie bei Mensch und Maschine.

Additive Fertigung: Was ist das eigentlich?

Bei dieser Art der Fertigung – auch oft als 3D-Druck bezeichnet – wird ein Bauteil mit Hilfe eines 3D-Programms designt. Bei der additiven Fertigung wird Material schichtweise aufgetragen – basierend auf dem digitalen Modell. Dieses Verfahren ist das Gegenteil der subtraktiven Fertigung, bei dem das Material z.B. aus einem Block gefräst wird.

Welche Vorteile bietet die additive Fertigung?

Die additive Fertigung ermöglicht neue Ansätze – von Design über Konstruktion bis zur Fertigung. Oft fällt in diesem Zusammenhang der Begriff „design-driven manufacturing“. Die Gestaltung eines Produktes kann komplett anders gedacht werden, da die Möglichkeiten in der Umsetzung mit dieser Technologie viel flexibler sind. So kann Material gespart werden, ohne die Funktion zu beeinträchtigen. Kleinere Losgrößen stellen kein Problem mehr dar und die Kosten sind oft deutlich günstiger als bei herkömmlichen Verfahren.

Was können wir für Sie tun?

Neben einer herstellerunabhängigen Beratung im Bereich der additiven Lösungen bieten wir Seminare und Schulungen rund um dieses aktuelle Thema an. Wir stehen Ihnen bei der Verifizierung der Möglichkeiten für Ihr Unternehmen und bei der Einführung zur Seite.
  • Autodesk Netfabb | Grundlagen der additiven Fertigung | 2-tägig

    Bereits 44% der kleineren und mittleren Unternehmen Europas haben in 3D-Druck investiert. Die praxisorientierte Ausbildung AR Ready vermittelt grundlegende Konzepte, Vorteile und Vorgehensweisen des Additive Manufacturing (AR). Sie erfahren, wie Sie schnell von einem CAD-Modell zum erfolgreich 3D gedruckten Teil kommen und dadurch deutlich innovativer werden können.

    In zwei Tagen lernen Sie die additive Fertigung auf Basis von Netfabb Standard kennen, welches für Produktionsumgebungen entwickelt wurde und effiziente Funktionen zur Build-Vorbereitung sowie Tools zur Optimierung Ihres Druckprozesses bietet. Das Ziel: Kosten senken, Effizienz steigern und die Teileperformance verbessern.

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  • Autodesk-Administrator | Installation, Verwaltung, Administration | 1-tägig

    Das Seminar Autodesk-Administration ist für jeden geeignet, der Autodesk-Lizenzen verwalten und Autodesk-Software installieren soll. Lernen Sie, wo Sie Ihre Lizenzen verwalten, Software und Updates downloaden und wie Sie die entsprechenden Lösungen effizient installieren und auf mehreren Rechnern verteilen.

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Welche Arten der additiven Fertigung gibt es?

Eine Übersicht der gängigen Verfahren, die im Moment am Markt zu finden sind - von B wie Binder Jetting bis S wie Stereolithografie.
 
  • STEREOLITHOGRAFIE (SLA, DLP)
    Eine fotopolymere Flüssigkeit wird in einem Bad mittels fokussiertem UV-Licht ausgehärtet, das die Werkstücke Schicht für Schicht aufbaut. So entsteht eine Endoberfläche mit hoher Detailgenauigkeit.
  • BINDER JETTING (BJ)
    Ein pulverförmiges Ausgangsmaterial wird gehärtet, wenn der Druckerkopf bei einem Schichtungsverfahren einen Tropfen Binder abgibt. Mit diesem Verfahren können vollfarbige Prototypen hergestellt werden.
  • MATERIALSTRAHLEN (MJ)
    Wird hauptsächlich dort eingesetzt, wo fertige Oberflächen und Formtests erforderlich sind. Ein Druckerkopf trägt nach und nach fest werdende Schichten von UV-härtendem Material auf und formt so Prototypenentwürfe.
  • MATERIAL-EXTRUSION (FDM)
    „Fused Deposition Modeling“ ist ein gängiges 3D-Druckverfahren, bei dem Produkte auf Grundlage von geschichteten CAD-Modellen entstehen, indem ein Kunststoffmaterial per Extrusion mittels einer beheizten Düse aufgebracht wird.
  • POWDER BED FUSION (SLS, SLM, MJF, EBM)
    Laser- oder Elektronenstrahlen verschmelzen Material in Pulverform rasch miteinander, beispielsweise verschiedene Metalle. Das Verfahren wird für elektronische Schaltungen, Strukturen und technische Bauteile verwendet.
  • BOGENKASCHIERUNG (LOM)
    Metall- oder Papierbänder werden durch Ultraschallschweißen bzw. Verkleben miteinander verbunden. Die Endform wird durch weitere Materialabtragungsverfahren fertiggestellt.
  • DIRECTED ENERGY DEPOSITION (LENS, EBAM)
    Dient zur Reparatur oder Beschichtung fertiger Komponenten durch die Extrusion von laseraufgeschmolzenem Material – meist Metallpulver – mittels einer mehrachsigen Düse auf die Druckoberfläche.
  • METALLGUSS (MC)   
    Dank dem Einsatz von Software für generatives Design und Simulation bei der Herstellung von komplexen Metallbauteilen profitieren Hersteller mehr von bewährten Metallgussverfahren.