Verwaltung von Dokumenten über Baustellen, Anlagen und Projekte hinweg
Asset Information Management (AIM) bezeichnet das systematische Erfassen, Verwalten und Nutzen aller Informationen zu physischen Assets (Anlagen, Gebäude, Maschinen, Infrastruktur) über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg. Besonders für den Betrieb, die Instandhaltung und das Facility Management sowie Management und Controlling ist AIM essentiell, um Effizienz in technischen Projekten zu erzielen, geschäftskritische technische Informationen zu konsolidieren und Datensilos aufzubrechen. Zudem ist AIM die Basis für die Einhaltung regulatorischer Compliance-Vorgaben und die Sicherheit gefährlicher Bereiche.
Je komplexer und langlebiger die Anlage, das Gebäude, die Maschinen oder die Infrastruktur, desto wichtiger AIM
Allzu oft sind technische Dokumente unvollständig, unzugänglich oder veraltet. In solchen Fällen kommt es zu Verwirrung und Ineffizienz. Keine richtige, oder überhaupt eine EDMS-Lösung (Elektronisches Dokumentenmanagementsystem) führt zu einer Belastung im täglichen Betrieb. Teams haben Schwierigkeiten mit der Zugriffs- und Versionskontrolle, was zu Unklarheiten darüber führt, welches Dokument das „richtige“ ist. Aktualisierungen können leicht untergehen, Mitarbeiter arbeiten mit veralteten oder ungenauen Informationen. Selbst wenn die richtigen Dokumente vorhanden sind, stellt deren umfassende und sichere Weitergabe für alle Beteiligten eines Projekts eine weitere Hürde dar. Behelfslösungen sind nicht ausreichend, es kann zu ungeplanten Ausfällen, kostspieligen Ausfallzeiten, potenziellen Sicherheitsrisiken und Unfällen kommen.
Der Druck auf Anlagenbetreiber ist gewaltig. Sie müssen Vorschriften einhalten und Gesetze befolgen, HSSE-Standards umsetzen, Anlagen im laufenden Betrieb warten oder ihren Wirkungsgrad verbessern, neue Anlagen eingliedern. Gleichzeitig steht man in einem weltweiten, preissensitiven Wettbewerb um Kunden, die für Lieferengpässe oder ungeplante Ausfallzeiten kein Verständnis haben.
Der Einsatz eines Lebenszyklus-Informationsmanagements für Anlagen (ALIM) unterstützt eine verlässliche Produktion sowie eine effiziente Planung und Umsetzung von Veränderungen Ihrer Anlagen.
Die wichtigsten Faktoren
Verzahnung von Engineering und Maintenance
Vorbeugende Instandhaltung
Schnellere Reaktion bei unvorhergesehenen Ereignissen
Systematisches Änderungsmanagement
Vereinfachte Zusammenarbeit – intern wie extern
Sicherer Zugriff und Kontrolle der Inhalte
Integration von CAD- und CAE-Lösungen wie AutoCAD, Autodesk Plant Design Suite,
Bentley MicroStation, SolidWorks u.a.
Einbindung von Instandhaltungssoftware wie SAP PM und IBM Maximo
Man hat sich längst daran gewöhnt, dass per Internet zu jeder Zeit beinahe jede Information zur Verfügung steht. Wartezeiten und umständliches Suchen will niemand mehr in Kauf nehmen – auch Kunden und Vertragspartner nicht.
Ein intelligentes Informationsmanagement wird benötigt, das auf Kataster- und Grundbuchpläne, auf Netzinformationen über Strom-, Gas-, Daten-, Wasser-, Abwasser- oder Fernwärmenetze, auf technische Dokumentationen und andere GIS- oder NIS-relevante Informationen zugreift, sie verknüpft und Änderungen überall dort nachführt, wo es nötig ist. Ein solches Asset Information Managementsystem (AIM) macht aus Daten Projekte, erkennt Abhängigkeiten und steuert Prozesse effizient und effektiv.
Die wichtigsten Faktoren
Ökonomische Effizienz
Effizienz von Planung und Konstruktion
Einhalten von gesetzlichen Bestimmungen
Einhalten von Abläufen, die im Rahmen der Qualitätssicherung relevant sind
Betriebssicherheit von Anlagen, Gebäuden und Infrastruktur
Arbeitssicherheit
Bei Bauprojekten passiert vieles gleichzeitig. Wenn der Bau beginnt, sind manche Planungen noch nicht abgeschlossen. Und Änderungen gibt es fast bis zur Schlüsselübergabe. Wer behält da den Überblick? Wer stellt sicher, dass alle die Informationen bekommen, die sie brauchen – vor allem, wenn sich Änderungen bei einem Gewerk auf andere Gewerke auswirken? Oft stellen Auftraggeber Projekträume zur Verfügung, um den Datenfluss zu steuern. Aber genügt das, um die Projektdaten auch intern zu organisieren, um zu verhindern, dass mit unterschiedlichen Planversionen und redundanten Daten gearbeitet wird?
Die wichtigsten Faktoren
Verwendung der garantiert aktuellen Planversion
effiziente Planung und Konstruktion
Definition von Arbeitsabläufen und Freigabeprozessen - Sicherstellung ihrer Einhaltung
Einfache Koordination der Gewerke auf der Baustelle
Steigerung von Qualität - Nachprüfbarkeit
Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen erleichtern
Betriebssicherheit von Gebäuden, TGA-Anlagen und Infrastruktur gewährleisten
Verbesserung der Arbeitssicherheit
Vermeidung von Rechtsstreitigkeiten
Meridian
Transformation von Konstruktionsdaten in verwertbare Betriebsinformationen
Meridian von Accruent ist eine Software für Asset Lifecycle Information Management, die den kompletten Lebenszyklus von Assets abdeckt. Sie verbindet die Konstruktions- mit der Wartungswelt, unterstützt paralleles Arbeiten sowie interne und externe Datenübergabe.
Zentrale Verwaltung von technischen Zeichnungen, Betriebsdokumentationen und sonstigen relevanten Dateien in der Cloud
Mit RedEye, der cloudbasierten Lösung für das Management technischer Dokumente, können diese an jedem Ort und von jedem Gerät aus sicher verwaltet, markiert und geteilt werden. RedEye von Accruent transformiert das Dokumentenmanagement für Inhaber und Betreiber von Assets.