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Schneller. Sicherer.

Der MuM PDM Booster entlastet die Konstruktionsabteilung bei Metallbau Lückerath von zeitaufwändigen Detailaufgaben.

Wenn für ein Projekt sehr viele Zeichnungen in unterschiedlichen Formaten nötig sind, wird das Handling schnell kompliziert. Die Metallbau Lückerath GmbH & Co. KG, ein Spezialist für den Bau von Innenauskleidungen von Aufzugskabinen und Aufzugsportalen, nutzt den MuM PDM Booster und reduziert dadurch die Zeit für administrative Arbeiten in der Konstruktion um 50 Prozent.
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Die Metallbau Lückerath GmbH & Co. KG in Köln (Lückerath) entwickelt und produziert Innenauskleidungen für Aufzugskabinen und Aufzugsportale. Die Projekte sind zwischen Maschinen- und Stahlbau angesiedelt, mit Schnittstellen zur Architektur. Das Unternehmen beschäftigt rund 50 Mitarbeitende, fünf davon in der Konstruktion. Laserschneiden und Kanten der Bleche geschieht im eigenen Haus; zugekauft werden Beleuchtungskörper, Handläufe, Steinplatten, Glas usw. Für Aufzugskabinen gelten hohe Sicherheitsstandards; gleichzeitig geben Architekten und Bauherrschaften die Optik vor: Die Konstrukteurinnen und Konstrukteure müssen alle Anforderungen erfüllen..

Autodesk-Welt und MuM 

Die Softwarewerkzeuge bei Lückerath stammen seit vielen Jahren aus dem Hause Autodesk: Inventor für die 3D-Konstruktion der Kabinen, AutoCAD für die Zeichnung der weitgehend zweidimensionalen Mauerumfassungszargen (Aufzugsportale) und Vault für das Datenmanagement. Als ein neuer Partner für Lizenzmanagement, Schulung und Beratung gesucht wurde, wandte sich Martin Schwarberg aus dem technischen Büro an MuM. Er hatte aus früheren Kontakten zwar gewusst, dass er bei MuM für verschiedene Themen – Stahlbau, Maschinenbau, Architektur, CAD, Datenverwaltung usw. - verschiedene Ansprechpartner hat, die ihre Themen gut kennen – wie tief dieses Expertenwissen tatsächlich ist, verblüffte ihn jetzt allerdings.

Luxusproblem in 2D?

Nachdem die brennenden Lizenzfragen geklärt waren, fragte Martin Schwarberg bei MuM nach einer Lösung für ein scheinbares Luxusproblem: die Mauerumfassungszargen. Wer auf eine Aufzugsanlage zugeht, bemerkt in der Regel nicht, welche Anforderungen Fertigung und Montage an die Konstrukteure und Ausführenden stellen: Der Betonbau weist deutlich größere Toleranzen auf, als man es z. B. im Maschinenbau kennt. Die Unterschiede liegen oft im Zentimeterbereich. Das bedeutet: die Maße für die in der Regel aus zwei Schichten bestehenden Belegungen müssen für jedes Stockwerk einzeln ausgemessen und die Zeichnungen müssen entsprechend angepasst werden.

Manuelle Arbeiten

Dabei entstehen pro Bauvorhaben eine Fülle von Zeichnungen: pro Stockwerk gibt es PDF-Dateien für die Fertigung. Zusätzlich müssen DXF-Dateien für die Laserschneidemaschine generiert werden. Diese Zeichnungen werden in der Regel ausgedruckt. Bislang waren diese Dateien manuell zusammengestellt worden, und auch die Druckjobs wurden von Hand gestartet. Schon bei einem kleinen Bauvorhaben mit einer einfachen Auskleidung dauerte das mindestens eine Stunde.

50 Prozent Zeitersparnis

MuM bietet eine Software an, die genau diese Aufgaben automatisiert: Den MuM PDM Booster, eine Zusatzapplikation für Autodesk Vault. Die Software „sammelt“ alle Zeichnungen, Pläne, DXF-Dateien, die für die Produktion benötigt werden – z. B. für den Laserzuschnitt, vergibt die korrekten Dateinamen, speichert die Dateien an den richtigen Stellen und startet automatisch den Druck. Was früher eine Stunde gedauert hat, ist jetzt in maximal 30 Minuten erledigt. Dazu können die Konstrukteurinnen und Konstrukteure sicher sein, dass alle Dateinamen korrekt geschrieben und am richtigen Ort gespeichert sind, (Tipp-)Fehler sind ausgeschlossen.

Halbautomatische Freigabe

Auch für die abteilungsinterne Zeichnungsprüfung und -freigabe hat der PDM Booster eine praktische Funktion: den Button, um einen Link zu versenden. „Wir sitzen alle im selben Büro, da ist es sehr einfach, eine Kollegin oder einen Kollegen zu bitten, ‚mal eben‘ eine Zeichnung anzuschauen“, erklärt Martin Schwarberg. „Den Link zu versenden, erspart uns dabei viel Erklärungs- und Sucharbeit.“ Auch Personen, die nicht zur Abteilung gehören, können den Link nutzen und die Zeichnung mithilfe des Vault Thin Client anschauen und prüfen.

Mehr als Standard

Das Team hatte schon bald weitere Wünsche: Lassen sich Informationen aus Vault möglicherweise gezielt auslesen und in den Zeichnungskopf übertragen? Autodesk Vault bietet zwar einen Automatismus, doch dieser war für Lückerath nicht flexibel genug. MuM zeigte eine weitere Kompetenz: Die Software wurde durch individuelle Programmierung angepasst, so dass die Bearbeiter nun selbst entscheiden können, ob und wann Informationen wie Bauvorhaben und interne Projektnummer in den Zeichnungskopf übernommen werden.

Perfekte Partnerschaft

Nach zehn Monaten ist Martin Schwarberg von der Zusammenarbeit mit MuM begeistert. Die Implementierung verlief reibungslos, Support gibt’s schnell und zuverlässig, und die Ansprechpartner denken gern auch über ungewöhnliche Lösungen nach. „Ich schätze auch die Ehrlichkeit und Geradlinigkeit“, sagt Martin Schwarberg. „Die Leute können so viel – die brauchen sich nicht mit fremden Federn zu schmücken.“ Seit er weiß, dass MuM auch Laserscanning-Projekte betreut, nehmen neue Pläne für die weitere Digitalisierung Gestalt an.
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