Vollgas!

MapEdit ermöglicht schnellen Datenzugriff und unterstützt dadurch die internen Prozesse bei GDF SUEZ Energy România

Ob eher kleinräumig wie im Schwabenland oder großflächig wie in Rumänien – Versorgungsnetze zu unterhalten, ist eine Herausforderung. MuM MapEdit erweist sich in jedem Fall als elegante Auskunftslösung. Beim rumänischen Gasversorger GDF Suez Energy România können 600 Nutzer Informationen per MapEdit abrufen.
 
GDF SUEZ Energy România (GDF) gehört zur GDF SUEZ Group, einem der weltweit größten Energieversorger, und ist rumänischer Marktführer in der Erdgasversorgung: Das Unternehmen versorgt 1,4 Mio. Kunden in 19 Kreisen vornehmlich im Süden des Landes. Das Gasnetz umfasst 17.000 Kilometer, pro Jahr verkauft GDF rund 34,8 Terawattstunden Gas.
 
Der weitgehend staatlich regulierte Markt macht das Geschäft kompliziert, vor allem weil große Datenmengen ausgewertet werden müssen: Das Netz besteht aus Leitungen, aus Hausanschlüssen,Verteilern, Sensoren und anderen Elementen. Effizienz und größtmögliche Automatisierung bei Wartung und Unterhaltung werden groß geschrieben. Im Tagesgeschäft müssen etwa 600 Mitarbeiter bei GDF auf die Daten zugreifen können; durch interne und externe Vorschriften und Regulierungsmaßnahmen sind die heutigen Geschäftsprozesse hochkomplex. Verbesserte Lösungen für die Datennutzung sind unter diesen Umständen zwingend

Gesucht: eine Lösung für den Datenzugriff

Ein Terabyte an Netzinformationen ist derzeit in einer zentralen Oracle-Datenbank abgelegt. Die Daten werden mit Hilfe der Autodesk Infrastructure Design Suite Standard verwaltet und über den Autodesk Infrastructure Map Server veröffentlicht.
 
GDF suchte nach einer Lösung, um den Zugriff auf und die Bearbeitung von Informationen zu vereinfachen. Die rumänische MuM-Tochter, das Systemhaus Man and Machine RO SRL in Bukarest (MuM), bot eine in Deutschland entwickelte eigene Lösung an, die sich bereits bei ähnlichen Herausforderungen bewährt hatte: MuM MapEdit. Die Technologie von MapEdit ist für das Handling großer Datenmengen ausgelegt, so dass Kunden von schnelleren Antwortzeiten profitieren, ohne ihre Hardware aufrüsten zu müssen. Darüber hinaus lässt sich MapEdit einfach bedienen und schnell erlernen.

Implementierung und Training in 30 Tagen

Um die Effektivität dieser Lösung zu beweisen, setzten die Spezialisten von MuM ein Pilotprojekt auf, das bereits mit der kompletten GDF-Datenbank arbeitete. Der Test verlief erfolgreich und nach nur einem Monat für Implementierung und Training konnte GDF mit MapEdit zum Produktivbetrieb übergehen. „Das lag vor allem an der Skalierbarkeit und der ausgezeichneten Performance“, sagt Marius Trinca, Projektmanager GIS DGSR bei GDF.

Eigene Suchkriterien pro Bereich

Für die wichtigsten Geschäftsbereiche – Design, Strategie und Netzentwicklung, Wartung und Betrieb – wurden individuelle Arbeitsumgebungen entwickelt. Jeder Bereich hat eigene Suchkriterien und eigene Auswertungen. MapEdit ist heute für 600 Mitarbeiter DAS Werkzeug, um Daten aus dem GIS zu extrahieren oder neue Daten einzugeben. Selbst wenn, was etwa zweimal pro Tag vorkommt, etwa 300 Benutzer gleichzeitig auf das System zugreifen, sind die Antwortzeiten rund 10-mal schneller als früher.

Anmeldung einfach und sicher

Gleichzeitig stellte MuM sicher, dass die GDF-internen Sicherheitsrichtlinien eingehalten werden. Die Benutzerauthentifizierung geschieht über die Integration von Active Directory, d. h. über die Anmeldung bei MS-Windows. So ist ein sowohl sicherer als auch einfach zu handhabender Zugriff auf das System möglich.

Ausblick

Die Techniker bei GDF nutzen MapEdit heute auf Laptops. MuM hat für sie eine Funktion entwickelt, die die aktuelle GPS-Position des Endgeräts in der Karte zeigt. So finden die Wartungstechniker schnell und sicher zum gewünschten Einsatzort. In Zukunft wird GDF das Projekt noch erweitern: Die Zahl der MapEdit-Nutzer wird steigen, und es wird neue Aufgaben für MapEdit geben. Darüber hinaus werden die Techniker vor Ort mit der Technologie von MapEdit Mobile arbeiten. MapEdit Mobile ist ein Auskunftssystem für mobile Endgeräte. Es ermöglicht den Online-Zugriff auf die GIS-Daten sowie die Suche im Datenbestand anhand der oben genannten Kriterien und zeigt Karten.

Äußerst zufrieden

„Uns ist wichtig, dass alle Daten, die wir den Mitarbeitern zur Verfügung stellen, auf unseren eigenen Servern verbleiben. Es ist eine strategische Entscheidung bei GDF, die Daten nicht über die Cloud zu verteilen“, erklärt Radu Negoita, Projektmanager GIS IT bei GDF. „MapEdit hat uns viele Vorteile für die Arbeit mit einer Vielzahl von Nutzern und bei der Performance gebracht. Wir sind mit den Antwortzeiten und der Stabilität des Systems äußerst zufrieden.“ www.gdfsuez.ro

MapEdit in Schwaben

Auch in Süddeutschland schwört man auf MapEdit von MuM. Der Energieversorger schwaben netz in Augsburg verwaltet damit das ca. 5.000 km umfassende Gasnetz.

Reinhard Neff, Systemadministrator bei schwaben netz, sagt: „Wir setzen MapEdit als universelles Auskunftssystem vorwiegend für die Meisterebene ein, aber auch im Zeichenbüro, um uns schnell einen Überblick zu verschaffen. Davon unabhängig nutzen wir MapEdit aber auch für einfache Workflows und die Dokumentation der Gasdruckregel- und -messanlagen.“