MuM Vision 2017 in Wiesbaden - Rückblick und Impressionen

Warum 3D? Diese Frage stellt sich heute kaum noch, denn es ist klar: Die Verwertung von 3D-Konstruktionsdaten im weiteren Entwicklungsprozess liefert echten Mehrwert.

Konstrukteure, Ingenieure, Projektleiter und Manager, deren Unternehmen sich mit effizienter Produktentwicklung befassen, stehen auf unterschiedlichen Stufen der Digitalisierung. Wir von MuM sehen es als unsere Aufgabe, den jeweils nächsten Schritt zu vermitteln. Auf der MuM Vision am 27. April in Wiesbaden wurden so einerseits Anregungen zur effizienten Konstruktion gegeben, andererseits wurde demonstriert, wie Daten weiter „verwertet“ werden können.
Am Vormittag zeigte Manfred Rilk die Konstruktion eines Förderbands mit dem "Multitool", die Verwendung der (abgespeckten) Baugruppe im Zusammenhang mit Fabrikplanung, die Vernetzung einzelner Teile mit Montageanleitungen mittels Barcode bis hin zum 3D-Druck von Komponenten. Daniel Loew erklärte die Klassifizierung von Teilen, Versionsmanagement, Freigabeprozesse und automatisierbare Jobs, Stefan Schweitzer stellte den mechatronischen Zusammenhang zwischen elektrotechnischem Stromlaufplan, 3D-Lichtschranken, Motorschutzschaltern und Kabeln her.

Nach einer Pause mit ausgiebigen Gesprächen und leckerem Buffet ging es am Nachmittag mit zwei Trendthemen weiter: die Konfiguration von Produkten mit automatischer Erstellung von Angeboten, Dokumentationen und Produktionszeichnungen, gezeigt von Dieter Kachler, und die sogenannte VR (virtuelle Realität). Die Besucher konnten sich mittels 3D Brille selbst in der Fabrik umschauen, in der das zuvor platzierte Förderband zum Einsatz kommt.

Angeregte Gespräche untereinander, lebhafte Rückfragen während der Präsentationen und nicht zuletzt das sehr positive Feedback der Besucher zeigen, dass die MuM Vision in Wiesbaden eine inspirierende Veranstaltung war.