Warum Revit, Linear und eine Laserscanner-Lösung für die
außergewöhnlichen TGA-Projekte von ISW genau richtig sind
Mit dem Umstieg auf Autodesk-Software
öffnete sich für die Ingenieurgesellschaft
Schnittger Wilde mbH (ISW) in Bremen eine
neue Welt mit neuen Möglichkeiten. Dank der
Schulung gemäß dem Ausbildungskonzept
BIM Ready und projektbezogenen Betreuung
durch MuM kann das Unternehmen diese
Möglichkeiten nutzen und echte
Digitale Zwillinge schaffen.
Wie versorgt man Forschende in der Arktis – und irgendwann auch auf
dem Mond oder dem Mars – mit frischem Obst und Gemüse? Ein neu
entwickeltes Containersystem der EDEN-Gruppe birgt ein Gewächshaus
für genau diese Einsatzbereiche. Die Kühltechnik dafür stammt vom
Ingenieurteam der ISW. Ein anderer Auftraggeber hat ISW mit der Planung und Bauleitung der Gewerke Elektro-, Heizungs-, Lüftungs-, Kälteund Regelungstechnik für eine hoch komplexe Recyclinganlage für
Batterien betraut. Die Planung von Anlagen zur Ver- und Entsorgung für
Prozessluft, inkl. Sicherstellung von Temperatur, Feuchtigkeit und Qualität ist Alltag. „Solche Projekte machen uns viel Spaß, aber auch in der
‚klassischen‘ TGA haben wir zufriedene Kunden“, erzählt Firmengründer
Ulf Schnittger. Das 2009 gegründete Büro beschäftigt rund 40 Mitarbeitende; Auftraggeber sind zu je ca. 50% die Öffentliche Hand und private
Unternehmen.
„Eigentlich“ gut versorgt
Die Spezialapplikationen für HLS- und Elektroplanung, die ISW seit langem
einsetzte, hatten sich grundsätzlich bewährt. Doch dann änderte der Anbieter seine Preispolitik, und Ulf Schnittger entschloss sich, zu wechseln.
„Das war für uns gleichzeitig die Chance, den Markt nach aktuellen Technologien und Möglichkeiten abzuklopfen. Wir haben dabei auch auf die
Schwarmintelligenz unseres Teams gesetzt“, erzählt er.
Entscheiden … und abwarten
Ein Team von zwölf Zeichnerinnen und Zeichnern, Ingenieurinnen
und Ingenieuren traf eine Vorauswahl. Nach der Präsentation fiel die
Entscheidung klar für Autodesk Revit und Linear. Die neue Lösung
blieb jedoch zunächst unangetastet: Aktuelle Projekte forderten
die Aufmerksamkeit und niemand hatte Zeit, sich autodidaktisch
einzuarbeiten. Eine Schulung sollte den Einstieg erleichtern und
abkürzen.
Mehr als Schulung
Ulf Schnittger hatte während seines Studiums mit AutoCAD & Co.
gearbeitet und erinnerte sich, dass er damals bei MuM gute Schulungen und gute Betreuung erlebt hatte. Er nahm den Kontakt wieder auf und stellte fest, dass seine neuen Gesprächspartner auch
gut drei Jahrzehnte später technologisch auf der Höhe waren und
den Einstieg in die neuen Methoden kompetent begleiten konnten.
Neben dem Ausbildungsprogramm BIM Ready gehörten dazu
auch zwei weitere Tools aus dem Hause MuM: eXs für die Elektroplanung und der BIM Booster für die Prüfung und Auswertung
der digitalen Gebäudemodelle.
Einfaches Projekt – neues Denken
Das erste modellorientierte Projekt für ISW war das Krankenhaus
Mutter-Kind-Zentrum der Diakovere in Hannover. Hier mussten die
neuen Anlagen in eine bestehende Lüftungszentrale für OPs und
allgemeine Lüftungsanlagen integriert werden. Dank der gründlichen
Schulung und mit Hilfe von MuM gelang die sofortige Erstellung
einer brauchbaren Punktwolke, die über die Serveranlage mit AddOns vom Punktwolkenwolkenhersteller überraschend einfach in
Revit integriert werden konnte. Dann konnten neue Lüftungskanäle,
Heizungs- und Kaltwasserleitungen sowie Kabeltrassen montagefertig geplant werden.
Beeindruckendes Ergebnis
„Die Planungsergebnisse überzeugten nicht nur inhaltlich – wir wissen schließlich, was wir tun“, sagt Ulf Schnittger. „Sie überzeugten
auch optisch.“ Die gesamte Dokumentation sah „überragend“ aus
und war für alle Beteiligten gut verständlich. Wichtige Auftraggeber,
die hohe Anforderungen an BIM-Modelle stellen und häufig Revit
als Modellierungssoftware fordern, konnten weiterhin bedient werden. ISW war sicher, richtig entschieden zu haben. Dank MuM
ging noch mehr.
Planen im Bestand
20% aller Aufträge betreffen Umbauten: Es gilt, bestehende Anlagen zu modernisieren oder zu erweitern. Bei solchen Projekten
potenzieren sich die Platzprobleme, und nicht immer liegen aktuelle
Pläne vor. Die Berater von MuM schlugen eine digitale Lösung vor:
Die Bestandsaufnahme mit Hilfe eines Laserscanners. Die Scanergebnisse können bei der Planung hinterlegt werden. So ist sichergestellt, dass Rohre, Trassen und Leitungen kollisionsfrei aneinander vorbeikommen. Gleichzeitig lässt sich so planen, dass die
Technikzentralen auch montiert werden können.
Durchgängige Daten – Digitale Zwillinge
Inzwischen ist BIM sowohl für Neuinstallationen als auch für Planungen im Bestand Standard bei ISW. Besonders bei neuen Aufträgen
der Bundeswehr wird ein Digitaler Zwilling meist sofort gefordert.
Die Vorteile gehen weit über die verständliche Dokumentation hinaus. Einerseits vereinfachen die neuen Tools die Zusammenarbeit
mit anderen Projektbeteiligten. Das verkürzt die Planungszeit und
vermindert Fehler. Gleichzeitig lassen sich die entstandenen Daten durchgängig verwenden: von der Planung über die Bauphase
bis hin zum Gebäudebetrieb. „Wir schaffen heute echte Digitale
Zwillinge“, resümiert Ulf Schnittger. „Dank der Betreuung durch
MuM sind wir schnell fit für BIM geworden, und haben unser Ziel,
technologisch ganz auf der Höhe zu sein, erreicht.“
Ulf Schnittger ist – auch dank MuM – mit seinem Team
technologisch topp.