Mensch und Maschine Software SE stellt Halbjahresbericht 2026 vor
Dynamisches Plus von 8,7% bei MuM-Software
Kosten-Nulldiät: Solides Wachstum trotz Gegenwind
Kurz- und mittelfristige Ziele erneut bestätigt
Wessling, 21. Juli 2026 – Dynamisches Wachstum bei MuM-Software und Kostendisziplin haben ermöglicht, dass der CAD/CAM/BIM-Spezialist Mensch und Maschine Software SE (MuM - ISIN DE0006580806) trotz temporärem Gegenwind auf solidem Wachstumskurs blieb und bei EBIT & EPS die Hälfte der Jahresziele erreicht hat.
Der Halbjahres-Konzernumsatz stieg auf EUR 130,75 Mio (Vj 120,87 / +8,2%), davon EUR 66,09 Mio (Vj 60.65 / +9,0%) aus MuM-Software und EUR 64,66 Mio (Vj 60,22 / +7,4%) aus dem Digitalisierungs-Segment.
Der Rohertrag aus MuM-Software stieg auf starke EUR 59,46 Mio (Vj 54,68 / +8,7%). Auch in der Digitalisierung wuchs der MuM-Anteil dynamisch, aber ein (erwartbarer) Einmaleffekt aus dem Autodesk-Geschäft im Q2 drückte den Segment-Rohertrag auf EUR 35,63 Mio (Vj 38,64 / -7,8%). Dadurch lag der Konzern-Rohertrag nur bei EUR 95,09 Mio (Vj 93,32 / +1,9%), der Effekt aus der MuM-Software wird also erst ab Q3 in den Konzernzahlen voll sichtbar. Der Anteil MuM-eigener Wertschöpfung, der 2025 bei rund 75% lag, hat sich in H1/26 signifikant auf nahezu 83% erhöht.
Die 2025 begonnene Personal-Konsolidierung trägt immer mehr Früchte: Die Steigerung der gesamten operativen Kosten lag zum Halbjahr praktisch bei Null, was trotz der Rohertragsdelle im Q2 den Gewinn auf solidem Wachstumskurs gehalten hat.
Beim Betriebsergebnis EBIT wurde mit EUR 28,14 Mio (Vj 26,76 / +5,2%) der Halbjahresrekord aus dem Jahr 2024 in Höhe von EUR 27,98 Mio knapp übertroffen. Dabei wurden EUR 22,17 Mio (Vj 18,62 / +19%) mit MuM-Software erwirtschaftet, während das Digitalisierungs-Segment nur EUR 5,97 Mio (Vj 8,14 / -27%) beitrug. Der Nettogewinn nach Anteilen Dritter kam auf EUR 18,17 Mio (Vj 17,69 / +2,7%) bzw. 111 Cent (Vj 106 / +5,0%) pro Aktie. Der operative Cashflow, der 2023/24 stark von zeitlichen Abrechnungs-Differenzen bei Autodesk-Dreijahresverträgen profitiert hatte und 2025 entsprechend niedriger ausfiel, ist mit EUR 25,53 Mio (Vj 14,69) bzw. 156 Cent pro Aktie (Vj 88) wieder im Steigflug.
Gründer/Chairman Adi Drotleff und CFO Markus Pech sehen MuM auf gutem Kurs: „Auf Basis der Halbjahreszahlen behalten wir die Ziele für das laufende Geschäftsjahr 2026 unverändert bei, also +11-19% auf 211-226 Cent beim EPS bzw. EUR 54,5-58,5 Mio beim EBIT und planen 220-240 Cent Dividende nach 200 Cent für 2025. Ebenso bleibt es mittelfristig bei unserem Ziel einer Ergebnisverdoppelung in den 5 Jahren ab 2025, also ein EPS oberhalb von 380 Cent im Jahr 2030.“